Gaming-Apps und die Freigabe von Berechtigungen

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Schon seit vielen Jahren können wir auf dem Handy sowie Smartphones im Allgemeinen zocken. Was einst mit Snake eine Revolution erfuhr, kann nun mit hochauflösenden Umsetzungen fortgesetzt werden. Mittlerweile gibt es auch viele Händler, welche sich auf den Vertrieb von mobilen Spielen beziehungsweise Apps spezialisiert haben, beispielsweise in Form von Stores im Internet.

Gaming-Apps und die Freigabe von Berechtigungen

Immer mehr Anbieter suggerieren den Nutzern von Smartphones, dass man diverse Spiele auch kostenlos erhalten kann. Doch auch dies hat seinen Preis, jedoch nicht im monetären Sinn. Beim Bezug einer App müssen Nutzer häufig verschiedene Einverständniserklärungen in Form von Klicks geben. Oft wird eine Freigabe beziehungsweise das Teilen von Berechtigungen gefordert. Wer also ein Spiel installieren und nutzen möchte, muss erst sein Okay geben, dass die App auf beispielsweise den Smartphone-Standort zugreifen darf.

Aber auch der Zugriff auf andere Dinge aus dem persönlichen Bereich wird häufiger notwendig sein, als einem bewusst ist. Wer wollte nicht schon immer die neuesten Games mobil zocken, welche auf der beste Freund oder die beste Freundin auf ihren Endgeräten implementiert haben? Dieser Drang ist ganz normal, führt aber auch dazu, dass man sich mit der Installation von solchen Spielen eine Menge an Problemen auf das Gerät holt.

Was App-Entwickler und Publisher von Zugriffsberechtigen haben

Auch wenn man für eine App nichts bezahlt, so bezahlt man doch etwas. Nein, das ist kein Widerspruch, denn eine Gegenleistung wird fast immer im Leben erwartet, auch wenn manche Dinge kein Geld kosten. Hierbei geht es um die persönlichen Daten sowie das Nutzerverhalten, welches durch App-Berechtigungen gesteuert wird und ans Tageslicht kommen kann. Wenn man ein Spiel also installiert, gibt man fremde Menschen die Möglichkeit, eine Einsicht auf diese Daten und das eigene Verhalten zu erhalten.

 

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Das ist so, als ob man auf einen Wochenmarkt geht, Äpfel erwerben will und dem Händler den eigenen Zugangsschlüssel zur Wohnung oder Haus geben würde, wo der Erwerber selbst drin wohnt. Weiß man, was der Händler mit dem Schlüssel machen würde? Nein? Dann ist auch nicht bekannt, was Publisher sowie Entwickler mit den gewonnenen Daten sowie Fakten aus den App-Berechtigungen anstellt.

Werden diese weiterverkauft? Erstellt man ein Profil vom Nutzer, ohne dass dieser das merkt. Sicherlich ist es legitim, dass auch Entwickler sowie Herausgeber von Apps nicht kostenlos arbeiten können beziehungsweise sollen. Doch einen Nutzen durch die Freigabe von Berechtigungen in Bezug auf fremde Smartphones muss ja schließlich vorliegen.

Abwägen zwischen App und Privatsphäre

Gaming Apps sind prinzipiell nichts Schlechtes, im Gegenteil, sie stellen die Weiterentwicklung von Programmen und Spielen beziehungsweise deren Formate dar. Dennoch gibt man mit der Installation von Applikationen auch ein Stück seiner Privatsphäre in fremde Hände. Vielen wird das egal sein, zu Zeiten von Social-Media, wo eh alles geteilt und angegeben wird.

Das Problem hierbei ist, man gibt mit den Berechtigungen auch ein Stück weit die Kontrolle ab. Niemand kann im Nachgang Berechtigungen so einfach widerrufen, ohne dass man Experte dafür sein muss. Weder das Internet vergisst Informationen und angegebene Daten, noch Provider, wo die Freigaben für Berechtigungen von Smartphones gespeichert wurden.

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